Es gibt drei grundlegende Arten von Reglern: Ein-/Aus-, Proportional- und PID-Regler. Je nach dem zu regelnden System kann der Bediener den einen oder anderen Typ zur Steuerung des Prozesses verwenden.
Ein-/Aus-Regelung
Ein Ein-/Aus-PID-Regler ist die einfachste Form eines temperaturgeregelten Temperaturregelgeräts. Der Ausgang des Geräts ist entweder ein- oder ausgeschaltet, ohne Zwischenzustand. Ein Ein-/Aus-Regler schaltet den Ausgang nur dann um, wenn die Temperatur den Sollwert überschreitet. Eine besondere Art der Ein-Aus-Regelung ist ein Grenzwertregler. Dieser Regler verwendet ein Verriegelungsrelais, das manuell zurückgesetzt werden muss und dazu dient, einen Prozess abzuschalten, wenn eine bestimmte Temperatur erreicht ist.
Proportionalregelung
Proportionalregler wurden entwickelt, um die mit der Ein-Aus-Regelung verbundenen Zyklen zu eliminieren. Ein Proportionalregler verringert die durchschnittliche Stromversorgung zum Heizelement, wenn sich die Temperatur dem Sollwert nähert. Dies hat zur Folge, dass das Heizelement langsamer wird, sodass es den Sollwert nicht überschreitet, sondern sich ihm annähert und eine stabile Temperatur aufrechterhält. Diese Proportionalregelung kann durch kurzes Ein- und Ausschalten der Stromversorgung erreicht werden. Diese „Zeitproportionalregelung” variiert das Verhältnis von Ein- und Ausschaltzeit, um die Temperatur zu regeln.
Standard-PID-Regler
Dieser Standard-PID-Regler kombiniert Proportionalregelung mit Integral- und Differentialregelung (PID), wodurch das Gerät Änderungen im System automatisch ausgleichen kann. Diese Anpassungen, Integral und Differential, werden in zeitbasierten Einheiten ausgedrückt; sie werden auch mit ihren Kehrwerten RESET und RATE bezeichnet. Die Proportional-, Integral- und Differentialterme müssen individuell angepasst oder durch Ausprobieren auf ein bestimmtes System „abgestimmt” werden. PID-Regler bieten die genaueste und stabilste Regelung der drei Reglertypen.