Die Sterilisation ist ein wichtiger Bestandteil vieler Geschäftsumgebungen, darunter Krankenhäuser, Zahnarztpraxen und Tattoo-Studios. Autoklaven, große Stahlbehälter, in denen medizinische Instrumente und andere Gegenstände sterilisiert werden können, haben die Sterilisation einfacher und kostengünstiger gemacht.
Ohne Validierung und ordnungsgemäße Kartierung funktioniert Ihr Autoklav jedoch möglicherweise nicht richtig. Im Rahmen des Sterilisationsprozesses gibt es drei wichtige Parameter: Druck, Temperatur und Zeit. Um eine ordnungsgemäße Sterilisation sicherzustellen, wird die Validierung Ihrer Autoklavzyklen mit einem NIST-rückverfolgbaren Datenlogger empfohlen und oft von den Aufsichtsbehörden vorgeschrieben.
In diesem Artikel werden die verschiedenen Optionen zur Überwachung und Protokollierung Ihrer Autoklavzyklen erläutert.
Autoklaven und Sterilisation
Sterilisationsautoklaven sind weit verbreitet und spielen eine entscheidende Rolle für die Sicherheit von Patienten und Verbrauchern. Autoklaven verwenden Dampfsterilisation, die kostengünstig, ungiftig und effektiv ist und die meisten Materialien, einschließlich durchdringender Stoffe, schnell erhitzt. Das Grundprinzip der Dampfsterilisation besteht darin, jeden Gegenstand für die vorgeschriebene Zeit bei der erforderlichen Temperatur und dem erforderlichen Druck direktem Dampf auszusetzen.
Autoklaven arbeiten in Zyklen, aber um zu überprüfen, ob die Sterilisation wirksam war, sollten Temperatur und Druck überwacht und protokolliert werden.
So protokollieren Sie die Zyklen für die Autoklavvalidierung
Da die Sterilisation hohe Temperaturen und hohen Druck erfordert, kann sie für Elektronikgeräte eine Herausforderung in der Umgebung darstellen. Die meisten herkömmlichen Datenlogger halten nur für kurze Zeit Temperaturen von mehr als etwa 80 °C stand. Um jedoch jegliche mikrobizide Aktivität zu eliminieren und die Sterilisation sicherzustellen, sollten die Temperaturen bei der Dampfsterilisation innerhalb des Messbereichs von 121 °C (250 °F) bis 132 °C (270 °F) liegen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Temperatur- und Druckdaten bei diesen Temperaturen zu protokollieren. Die erste Möglichkeit besteht darin, den Datenlogger in den Autoklav einzubauen. Diese Option ist die kostengünstigste Lösung, da alles integriert ist. Allerdings kann es schwierig sein, festzustellen, ob der Datenlogger fehlerhaft funktioniert, was zu einer unsachgemäßen Sterilisation der Beladung führen könnte.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, einen unabhängigen Datenlogger zu verwenden. Der Vorteil hierbei ist, dass er einfach zu bedienen ist und da er unabhängig vom Autoklavensystem ist, lässt sich viel leichter feststellen, ob er im Betrieb korrekt funktioniert oder nicht. Der Nachteil ist, dass dies eine teurere Lösung ist.
Überlegungen zur Auswahl eines Datenloggers
Beachten Sie bei der Auswahl eines Datenloggers die folgenden fünf Faktoren:
- Messbereich: Der Messbereich des Loggers sollte mindestens 140 °C betragen und dieser Temperatur über einen langen Zeitraum standhalten können.
- Messbereich: Da Sterilisationszyklen in Autoklaven einen Druck von bis zu 15 psi über dem atmosphärischen Druck erreichen können, sind mindestens 35 psi empfehlenswert.
- Größe: Eine kleine Größe wird empfohlen, um mehr Platz im Autoklav zu lassen.
- Externe Sonde: Je nach Form der zu sterilisierenden Gegenstände kann ein Datenlogger mit einer externen Sonde erforderlich sein. Unregelmäßige Gegenstände wie Flaschen, Fläschchen oder Schläuche sind schwer zu sterilisieren, aber eine Sonde kann in diese eingeführt werden, um die Sterilisation sicherzustellen.
Empfohlene Datenlogger für Autoklaven
Hier sind zwei Datenlogger, die die Standards für die Autoklavenvalidierung erfüllen:
- OM-CP-PRTEMP140 ist ein Datenlogger für hohe Temperaturen und Drücke, der speziell für die Validierung von Autoklaven, Kartierungsstudien und Druckprozesse entwickelt wurde. Er besteht aus robustem Edelstahl und ist weniger als 64 mm (2,5") lang, sodass er diskret in kleine Räume passt.
- OM-CP-HITEMP140X2-FP ist eine Serie von Zweikanal-Hochtemperatur-Datenloggern, die entweder mit zwei flexiblen Sonden oder einer Kombination aus einer flexiblen Sonde und einer biegsamen Edelstahlsonde erhältlich sind. Der Logger eignet sich ideal für die Autoklav-Validierung, insbesondere für die Temperaturüberwachung in Reagenzgläsern, kleinen Fläschchen und anderen empfindlichen Anwendungen.