Neben Kosten und Qualität sind die beiden wichtigsten Faktoren, die Sie beim Kauf einer Wärmebildkamera berücksichtigen sollten, die Detektorauflösung und die thermische Empfindlichkeit.
Die Detektorauflösung ist die Anzahl der Pixel, die die Wärmebildkamera in einem Bild ausfüllen kann. Je mehr Pixel, desto detaillierter ist das Bild!
Die Standardauflösungen sind 160 x 120, 320 x 240 und 640 x 480 Pixel. Eine Auflösung von 160 x 120 hat 19.200 Pixel, während eine Auflösung von 640 x 480 307.200 Pixel hat. Eine höhere Pixeldichte sorgt für klarere und detailreichere Bilder.
Die thermische Empfindlichkeit ist die kleinste Temperaturänderung, die die Wärmebildkamera messen kann. Wenn die thermische Empfindlichkeit einer Wärmebildkamera 0,05 °C beträgt, kann sie zwei Oberflächen mit einem Temperaturunterschied von 0,05 °C unterscheiden, indem sie die kältere und die heißere Oberfläche mit unterschiedlichen Farbtönen darstellt.
Achten Sie außerdem darauf, dass der Messbereich der Wärmebildkamera groß genug ist, damit Sie nicht an Einschränkungen stoßen. Ein typischer guter Messbereich liegt zwischen -4 °F und 2.192 °F.
Wählen Sie die richtige Infrarotkamera für Ihre Anwendung
Wärmebildkamera mit Superauflösung Emissionsgrad und Reflexion
Wärmebildkameras, bei denen der Bediener den Emissionsgrad und die Reflexion einstellen kann, sind die richtige Wahl, wenn Sie die Wärmebildkamera für beliebige Anwendungen einsetzen möchten. Im Wesentlichen ist die Emissivität die Effizienz, mit der ein Objekt Infrarotstrahlung abgibt. Um korrekte Temperaturmessungen zu gewährleisten, verfügen moderne Wärmebildkameras über integrierte Emissivitätseinstellungen für einen breiten Messbereich an Materialien.
Das Gleiche gilt auch für die Reflexion. Eine Kamera, bei der Sie den Winkel einstellen können, während Sie auf ein Objekt zeigen, stellt sicher, dass die Wärmebilder frei von Fehlinterpretationen sind, die durch Reflexionen verursacht werden.
Manuelle Spannweiten- und Pegelkorrektur
Automatische Wärmebildkameras stellen die Spannweite und den Pegel der angezeigten Wärmebilder basierend auf der höchsten und niedrigsten Temperatur des Objekts ein. Dies ist jedoch unwirksam, wenn Sie nur einen kleinen Messbereich des Temperaturbereichs sehen möchten. Manuelle Einstellungen ermöglichen es Ihnen, Ihre eigenen oberen und unteren Temperaturgrenzen festzulegen, sodass Sie den Umfang Ihrer Untersuchung einschränken können.
Integrierte Digitalkamera
Eine integrierte Digitalkamera ermöglicht es dem Bediener, neben den Wärmebildern auch normale Bilder des Objekts aufzunehmen. Dies ist äußerst hilfreich bei der Bewertung einer komplexen Szene. Ein Bild im sichtbaren Licht hilft Ihnen dabei, die Bereiche, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern, leicht zu vergleichen und zu lokalisieren.
Bild-in-Bild
Im Bild-in-Bild-Modus oder P-i-P kann die Kamera digitale und thermische Bilder in einem Bild kombinieren. Dies ist hilfreich, wenn der Bediener eine bessere Sichtbarkeit des Objekts benötigt, ohne die thermische Bildgebung zu beeinträchtigen.
Thermische Fusion
Die thermische Fusion kombiniert Wärme- und Digitalbilder, um nur die interessanten Punkte in einem anderen Farbton darzustellen. Diese Methode eignet sich hervorragend, um Probleme zu isolieren.
Dies sind die Kernfunktionen, die Ihnen bei der Suche nach einer leistungsfähigen Wärmebildkamera helfen werden. Dank technologischer Fortschritte verfügen moderne Wärmebildkameras über eine Vielzahl von Komfortfunktionen, darunter Bluetooth-Fähigkeit, normaler Kameramodus, WiFi-Konnektivität und andere ergonomische Merkmale.
Achten Sie jedoch darauf, dass Sie zugunsten von Komfort und Ästhetik keine Kompromisse bei den Kernfunktionen eingehen.
Feste oder tragbare Kamera?
Handheld- oder tragbare Infrarotkameras sind eine der beliebtesten Arten von Infrarot-Pyrometern. Sie sind in vielen Branchen und Anwendungen sehr beliebt, darunter HLK, Automobilindustrie, Gebäudeinspektion, Energieaudits, Wartung von Anlagen, Elektroinstallateure, Isolierungsexperten und viele mehr.
Fest installierte Infrarot-Thermometer werden häufig in industriellen Prozessen eingesetzt, in denen die Montage des Thermometers an einer festen Position möglich ist.