Ein Tiefpass-Filter wird an den Signalkabeln zwischen einem Signal und einem elektronischen Gerät wie einem DAQ-Modul angebracht. Es verhindert, dass Frequenzen, die größer als die Grenzfrequenz sind, in die analogen oder digitalen Eingänge des DAQ-Moduls gelangen.
Wie funktioniert ein Tiefpass-Filter?
Der Schlüsselbegriff in einer Tiefpass-Schaltung ist die GRENZFREQUENZ. Die Grenzfrequenz ist die Frequenz, oberhalb derer keine zeitabhängigen Spannungsschwankungen in die Schaltung gelangen dürfen. Wenn ein Tiefpass-Filter beispielsweise eine Grenzfrequenz von 30 Hz hat, werden Störungen im Zusammenhang mit der Netzspannung (60 Hz) herausgefiltert, während ein Signal mit 25 Hz durchgelassen wird.
In einer digitalen Schaltung kann ein Tiefpass-Filter auch verwendet werden, um ein Eingangssignal von einem von einer Person gedrückten Momentkontaktknopf oder sogar einem mit einem Zähler-Timer-Eingang verbundenen Relaisverschluss zu entprellen.
Ein Tiefpass-Filter kann aus einem Widerstand R und einem Kondensator C aufgebaut werden. Die Grenzfrequenz Fc wird nach der folgenden Formel bestimmt:
Fc= 1/2*Pi*C
R= 1/2*Pi*C*Fc
Siehe das folgende Diagramm
TIEFFILTER