In der heutigen Industrie nimmt die Anzahl der Geräteausgangssignale ständig zu. Jedes Signal ist anders. Wie finden Sie also heraus, welches für Ihre Anwendung das richtige ist? Der einfachste Weg, die richtigen Signale für Ihre Anwendung zu finden, besteht darin, zu entscheiden, ob Sie ein Signal der Digitalen Kommunikation oder ein analoges Signal benötigen.
Die meisten modernen Kommunikationssignale lassen sich in digitale oder analoge Signale unterteilen. Analoge Signale umfassen Spannung oder Strom, wie z. B. 0-5 V, 0-10 V, 1-5 V, 4-20 mA Signale, während die Digitale Kommunikation eine Schnittstelle wie RS-485 mit Modbus, BACnet®, PROFIBUS, I2C usw. verwendet.
Ein analoges Signal kann als das einfachere dieser beiden Signaltypen angesehen werden und überträgt eine bestimmte Information (in der Regel einen Wert). Bei digitalen Signalen wird das elektrische Signal digitalisiert und ist komplexer; ein digitales Signal kann die Aufgabe von zwei, drei, vier oder mehr analogen Signalen übernehmen und zusätzlich andere Informationen übertragen, die mit analogen Signalen nicht verfügbar sind, wie z. B. den Schaltzustand eines Geräts. Digitale Kommunikationssignale werden häufig auch zum Aufbau von Gerätenetzwerken verwendet, bei denen nur zwei Drähte alle Geräte eines großen Systems verbinden und Daten aus der Ferne erfassen können. Bei analogen Signalen wären zwei oder mehr Drähte von jedem dieser Geräte erforderlich, die an einen zentralen Ort geführt werden müssten.
Der wesentliche Vorteil analoger Signale gegenüber digitalen Signalen liegt in ihrer Einfachheit und ihren Kosten. Ein Netzwerk aus Geräten, die über Signale der Digitalen Kommunikation miteinander verbunden sind, bietet zwar zahlreiche Funktionen, muss jedoch ordnungsgemäß eingerichtet werden, damit das Netzwerk diese Funktionen auch tatsächlich nutzen kann. In der Regel bedeutet dies, dass alle Geräte für die Verwendung eines bestimmten Kommunikationsprotokolls konfiguriert werden müssen, über Adressen verfügen und wissen müssen, wie sie miteinander kommunizieren können. Digitale Transmitter sind die einzige Option, wenn Messungen aus der Ferne verfügbar gemacht werden müssen. Wenn dynamische Prozesse gemessen werden müssen, sind analoge Drucksensoren oft die bessere Wahl.
Nachdem wir nun die Vor- und Nachteile der einzelnen Signaltypen dargelegt haben, wollen wir einige Anwendungen für jedes Signal diskutieren. Analoge Signale eignen sich hervorragend für Systeme mit einem lokalen Controller oder Datenerfassungssystem sowie für Systeme mit einfacheren Geräten wie Druck- oder Temperatur-Transmittern, bei denen jeweils ein Wert gemessen und diese Signale in ein System eingespeist werden. Digitale Kommunikationssignale sind ideal für komplexere Systeme, bei denen Daten erfasst werden müssen, beispielsweise bei der Verwendung mehrerer Raumstatusmonitore. Wenn die Anwendung beispielsweise eine Anzeige für jeden einzelnen Raum erfordert, Daten wie Druck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur überwacht und die Möglichkeit bietet, Alarmkontakte zu aktivieren, wenn die Raumbedingungen gefährlich oder ungünstig werden, kann nur ein digitales Signal all diese Signale aus einer Vielzahl von Räumen über nur zwei Drähte übertragen.
Mit diesen Informationen zur Auswahl eines Gerätesignals sollten Sie gut gerüstet sein, um sich zum gegebenen Zeitpunkt zwischen analogen und digitalen Signalen zu entscheiden. Als Nächstes müssen Sie die für Ihre Anwendung erforderlichen Spezifikationen eingrenzen.
Bei analogen Signalen lautet die nächste Frage: Wie hoch muss die Auflösung sein? Je höher die Auflösung Ihres Signals ist, desto kleiner ist die Änderung, die Ihr Gerät bei der Messung erfasst.
Digitale Kommunikationssignale erfordern ein Datenkommunikationsprotokoll, um die zwischen Geräten übertragenen Informationen interpretieren zu können. In der Regel müssen den Geräten Adressen zugewiesen werden, und es müssen Datenregistrierungstabellen bekannt sein, um auf bestimmte Informationen von den Geräten zugreifen zu können. In der modernen Industrie von heute wird die Kommunikation zwischen digitalen Geräten immer häufiger.
Dwyer verfügt über ein umfangreiches Sortiment an Messgeräten mit analogen und digitalen Kommunikationssignalen. Mehrere Instrumente zur Überwachung von Druck, Temperatur, Luft- und Wasserfluss bieten die Möglichkeit, den gewünschten Ausgang auszuwählen. In der Regel umfasst dies Spannungs- oder Stromausgänge und/oder Modbus- oder BACnet®-Kommunikation.
Einige beliebte Dwyer-Produkte sind:
- Magnesense® Differenzdruck-Transmitter, Serie MS
- Magnesense® II Differenzdruck-Transmitter, Serie MS2
- Differenzdruck-Transmitter, Serie 629HLP
- Elektromagnetischer Einsteck-Transmitter für Durchflussmessung, Serie IEF
- Ultraschall-Energiezähler, Serie TUF
- Raumstatusmonitor, Serie RSM