Es gibt keine Heizleitung, die für alle Anwendungen geeignet ist. In fast allen Fällen müssen Heizleitungen an die jeweiligen Rohr- oder Behälterkonfigurationen angepasst werden. Bei der Konzeption eines perfekten Heizleitungssystems müssen mehrere wichtige Variablen berücksichtigt werden.
Im Folgenden finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Konzeption eines Heizleitungssystems. Beachten Sie, dass das hier beschriebene Verfahren nur als Referenz dient. Wir empfehlen Ihnen, sich an Omega Engineering zu wenden, um genaue Formeln und Daten zu erhalten.
Schritt 1: Berechnen Sie den Wärmeverlust
Der erste Schritt bei der Erstellung eines Heizkabelsystems besteht darin, die Höhe des Wärmeverlusts in jedem Rohr zu ermitteln. Zur Berechnung des Wärmeverlusts benötigen Sie die folgenden Datenpunkte.
- Minimale Umgebungstemperatur
- Wartungstemperatur
- Standort des Rohrs oder Behälters (innen oder außen)
- Wärmedämmung der Rohre
Schritt 2: Anpassung für die Isolierung
Nachdem wir nun einige Ausgangsdaten haben, müssen wir die Werte auf der Grundlage der Isolierung anpassen. Durch Multiplikation des Wärmeverlusts mit dem Isolierungsanpassungsfaktor erhalten wir den um das Isolierungsmaterial bereinigten Wärmeverlust. Die Isolierungsdaten für ein bestimmtes Kabel finden Sie in der Literatur.
Schritt 3: Korrektur für Standort/Windgeschwindigkeit
Der nächste Schritt besteht darin, die Windgeschwindigkeit zu berücksichtigen. Natürlich ist die Windgeschwindigkeit nicht bei allen Installationen relevant. An Orten, an denen der Wind die Temperatur des Rohrs beeinflusst, muss sie jedoch berücksichtigt werden. Als Faustregel für eine Inneninstallation gilt, den Wärmeverlustwert nach der Isolierungsanpassung mit 0,9 zu multiplizieren.
Schritt 4: Korrektur für zusätzlichen Sicherheitsfaktor
Die letzten Schritte befassen sich mit Variablen wie dem Wärmeverlust durch zusätzliche Ausrüstung wie Ventile, Flansche usw. oder anderen Sicherheitsfaktoren, die sich auf die Temperaturen auswirken würden.