Oberflächensonden können verschiedene Arten von Temperaturmessvorrichtungen enthalten, darunter auch weit verbreitete Thermoelemente. Die Kalibrierung dieser Geräte – also die Überprüfung ihrer Genauigkeit anhand bekannter Standards – ist oft sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.
In diesem Artikel erklären wir Ihnen, warum.
Problem Nr. 1: Unterschiede zwischen Kalibrierlaboren
Problem Nr. 2: Anwendung uneinheitlicher Kräfte
Die auf die Außenseite der Oberflächensonde ausgeübte Kraft beeinflusst die Messwerte der Kalibrierung. Leichte Kräfte führen zu anderen Messwerten als stärkere Kräfte, selbst wenn alle anderen Testbedingungen gleich sind. Bei der Durchführung einer Kalibrierung muss unbedingt sichergestellt werden, dass sich das zu testende Gerät innerhalb seines Messbereichs befindet. Uneinheitliche Kräfte erschweren die Bestimmung der tatsächlichen Toleranz des Sensors erheblich.
Problem Nr. 3: Die Oberfläche der Sonde wirkt als Kühlkörper
Wenn die Oberflächensonde mit der zu messenden Oberfläche in Kontakt kommt, wird die Wärme entlang der Verbindungsstelle in zwei verschiedene Richtungen abgeleitet. Somit leitet die Sondenbaugruppe selbst im Wesentlichen Wärme von der Verbindungsstelle weg. Dies verzerrt die Genauigkeit der Oberflächentemperaturmessungen.
Problem Nr. 4: Ermüdung des Heizelements der Oberflächensonde
Nach mehrmaligem Gebrauch zeigt Ihre Oberflächensonde erste Verschleißerscheinungen. Das bedeutet, dass immer mehr Druck erforderlich ist, um den für eine genaue Messung notwendigen Kontakt herzustellen.
Das Problem bei der Kalibrierung von Oberflächensonden liegt in ihrer Unbeständigkeit. Es ist nicht so, dass diese Geräte ungenau sind. Aber ihre Grundgenauigkeit reicht für die Kalibrierung nicht aus.
Wenn Sie Fragen zur Auswahl des besten Temperatursensors für Ihre Anwendung haben, wenden Sie sich noch heute an uns. Ein Mitglied unseres Teams hilft Ihnen gerne weiter.