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3 Gründe, warum IoT im industriellen Bereich nicht ausreicht

Von intelligenten Küchen und intelligenten Haussicherheitssystemen bis hin zu intelligenter Sensortechnologie. Wir leben in einer Welt, in der miteinander verbundene Systeme aus internetfähigen Geräten den Menschen helfen, mit einer Effizienz zu leben und zu arbeiten, die vor 25 Jahren noch unvorstellbar war. Diese Integration intelligenter Technologien ist unter dem Begriff „Internet der Dinge“ oder IoT bekannt geworden. Und genau wie im Verbraucherbereich hat sich auch der Industriesektor diesem Trend angepasst.

Mit dem Aufkommen des industriellen Internets der Dinge oder IIoT. Während IoT und industrielles IoT vom Konzept her grundsätzlich gleich sind, erfordern industrielle IoT-Systeme wesentlich robustere Parameter und eine größere Flexibilität. Hier sind also drei Gründe, warum IoT für Verbraucher im Industriesektor nicht ausreicht.

1 – Konnektivität und Signalstärke

Während Ihr Heimsicherheitssystem oder Ihr intelligentes Gerät über Ihr WLAN-Netzwerk oder Bluetooth einwandfrei funktioniert, kann die Signalstärke bei industriellen Anwendungen aufgrund elektromagnetischer Störungen durch schwere Industriemaschinen oder aufgrund der großen Entfernungen, die Signale in einer großen Industrieanlage zurücklegen müssen, ein großes Problem darstellen. Ganz zu schweigen von der Fähigkeit, durch dicke Fabrikwände zu übertragen. Und in der hochriskanten Welt der industriellen Überwachung, Automatisierung und Datenerfassung können Sie es sich nicht leisten, auch nur für eine Sekunde den Kontakt zu Ihren Prozessen zu verlieren. Ein speziell entwickeltes industrielles IoT-Ökosystem berücksichtigt diese Faktoren, bei denen das IoT für Verbraucher zu kurz greift.

2 – Adaptive Integration und industrielle Protokolle

Industrielle Systeme arbeiten in der Regel mit Maschinenkommunikationsprotokollen wie RS485-RTU oder ModBus. Und viele ältere Systeme bieten analoge Ausgänge, die leicht erfasst, skaliert und integriert werden können. Ein robustes industrielles IoT-System lässt sich nahtlos in bestehende und ältere Plattformen integrieren und unterstützt P.O.E.- oder Power-over-Ethernet-Anwendungen. Darüber hinaus müssen industrielle IoT-Systeme flexibel und anpassungsfähig sein, damit sie neu programmiert und konfiguriert werden können, um neue Prozesse zu unterstützen, sobald diese entstehen. IoT-Systeme für Verbraucher sind in den Protokollen, die sie unterstützen können, eingeschränkt und verfügen nicht über die Anpassungsfähigkeit, um mit den sich ständig ändernden Anforderungen industrieller Anwendungen Schritt zu halten.

3 – Datenextraktion und vorausschauende Wartung

Ein speziell entwickeltes industrielles IoT-System ermöglicht es dem Bediener, Sensordaten mit Hilfe von direkt in das System integrierten Datenmanagement-Tools zu extrahieren und zu aggregieren. Die Sensordaten werden in vorausschauenden Wartungsprogrammen genutzt, die den Bediener auf Wartungsprobleme aufmerksam machen, bevor diese zu einem Problem werden. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Industrielle IoT-Systeme müssen zuverlässiger, widerstandsfähiger und anpassungsfähiger an die Automatisierung sein als jede einfache IoT-Lösung für den Heimgebrauch.

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