Was ist ein Druckmessumformer?
Ein Druckmessumformer (manchmal auch Transmitter genannt) wandelt Druck in ein analoges elektrisches Signal um.
Der gängigste Typ von Druckmessumformern ist der auf Dehnungsmessstreifen basierende Messumformer.
Die Umwandlung von Druck in ein elektrisches Signal erfolgt durch die physikalische Verformung von Dehnungsmessstreifen, die in die Membran des Druckmessumformers eingebunden sind.
Der auf den Druckmessumformer ausgeübte Druck bewirkt eine Auslenkung der Membran, wodurch die Messstreifen gedehnt werden.
Die Dehnung führt zu einer Änderung des elektrischen Widerstands, die proportional zum Druck ist.
Druckwandler sind in der Regel mit drei Arten von elektrischen Ausgängen erhältlich:
- Millivolt-Ausgangswandler sind in der Regel am günstigsten. Ihre Ausgangsleistung liegt nominal bei etwa 30 mV. Aufgrund ihres niedrigen Ausgangssignals sollten Millivolt-Wandler nicht in Bereichen mit elektrischen Störungen eingesetzt werden, und für die Eingangsleistung sollten geregelte Stromversorgungen verwendet werden.
- Spannungsausgangswandler verfügen über eine integrierte Signalaufbereitung und bieten einen viel höheren Ausgangspegel als Millivolt-Wandler. Daher sind sie wesentlich weniger anfällig für elektrische Störungen als Millivolt-Ausgangswandler und können mit ungeregelten Stromversorgungen verwendet werden.
- 4–20-mA-Ausgangswandler sind am wenigsten von elektrischen Störungen und Widerständen in Signalkabeln betroffen, was sie zur besten Wahl macht, wenn ihr Signal über große Entfernungen übertragen werden muss.
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